Sicherheitsregeln



Um Hardware und sensible Software zu schützen, die aus Gründen von Datenschutz oder Datensicherheit irgendwie gefährdet sind, müssen auf verschiedenen Ebenen Maßnahmen ergriffen werden. Auf der organisatorischen Ebene muss der Zugang zu Rechengeräten geregelt und kontrolliert bzw. überwacht werden (physikalische Absicherung). Die vorhandene Software muss regelmäßig überprüft und getestet werden. Wichtige Software bzw. Datenbestände müssen auf externen Datenträgern gespeichert und unter Verschluss gehalten werden.

Fremdsoftware bzw. neue Software darf erst nach umfassender Prüfung und Kompatibilitäts- sowie Sichereitstest eingesetzt werden.

Mit Antivirus-Software müssen die genutzten Softwaresysteme regelmäßig überprüft werden. Dabei müssen mobile Komponenten mit einbezogen werden, spätestens, sobald sie sich ins Netzwerk integrieren möchten.


Sicherheitsphylosophien:

  • Der wertzentrierte Ansatz
    Der wertzentrierte Ansatz bezieht sich auf die besondere Bedeutung legislativer Maßnahmen, Gesetze und Richtlinien für die Definition von sicherheitstechnischen Verfahren. Der Erhalt und die Verbesserung der menschlichen Gesundheit ist hier absoluter Bezugspunkt.
  • Der personale Ansatz
    Der personale Ansatz bezieht sich auf die besondere Verantwortung von Mitarbeitern. Es gibt eine gesonderte Institution, die die Sicherheitsverantwortung übernimmt. Diese sorgt weiter für eine nicht manipulierbare Sicherheitstechnik. Außerdem wird das Sicherheitsbewusstsein der einzelnen Mitarbeiter gestärkt.
  • Der methodische Ansatz
    Der methodische Ansatz ist auf eine exakte mathematische Modellierung des Sicherheitsproblems ausgelegt. Es gibt eine genaue quantitative Risikoabschätzung.