Prototypen


Prototypen dienen dazu, Funktionen dem Compiler bekanntzumachen. Dabei spielt es keine Rolle, an welcher Stelle im Quellcode die Funktionen tatsächlich deklariert sind, bzw. aufgerufen werden.
Die Prototypen werden vom Compiler am abschließenden Semikolon erkannt, das bei Funktionsdeklaration, sowie Funktionsaufruf nicht verwendet wird.
Die Prototypen einer Funktion werden folgendermaßen angegeben:

int funktion(int, float);

Zu Beginn steht der Datentyp, der von der Funktion zurückgegeben wird, bzw. ein void, falls die Funktion nichts zurückgibt.
Dann folgt der Funktionsname.
Danach befindet sich die Parameterliste. Hier werden in Klammern nur die Datentypen angegeben, die an die Funktion übergeben werden. Hier wird nicht wie beim Funktionsaufruf ein Variablenname erwartet. Im hier gezeigten Beispiel werden zwei Variablen an die Funktion übergeben, eine vom Typ Integer und eine vom Typ Float.

Soll ein Pointer übergeben werden, so wird der Dereferenzierungsoperator mit angegeben:

void funktion(int *, int *);