Grundlagen TCP/IPDas Transport Control Protocol (TCP) ist um einiges komplexer als das User Datagram Protocol (UDP).
Es zeichnet sich durch folgende Eigenschaften aus:
Das Protokoll TCP/IP ist auf der dritten und vierten Schicht des OSI-Modells anzuordnen. Bei TCP wird für den Verbindungsaufbau zwischen 2 Systemen der "Three-Way-Handshake" verwendet. Dies ist ein Verfahren, bei dem beide Systeme zu Beginn einer Datenaustaschsequenz eine Synchronisation des TCP-Dienstes durchführen. Dieses Verfahren basiert auf 3 Schritten:
Mit Hilfe der Sequenz-Nummern können Datagramme in die korrekte Reihenfolge gebracht werden. Außerdem kann ein Sender erkennen, wenn innerhalb einer bestimmten Zeit kein ACK für ein gesendetes Datagramm eintrifft. Dieses Datagramm wird dann erneut gesendet, um so Datenverlusten bei der Übermittlung vorzubeugen. Flusskontrolle Bei der Informationsübermittlung kann es vorkommen, dass ein Sender einem Empfänger mehr Daten übermittelt,
als dieser zu einem gegebenen Zeitpunkt verarbeiten kann. Diese Daten werden dann in einem Puffer zwischengespeichert.
Aber auch dieser Puffer hat nur eine begrenzte Größe, und so kann es zu einem Pufferüberlauf kommen.
Um dies zu verhindern, schickt ein System, dessen Verarbeitungspuffer voll ist, ein Sliding Window Size In der regel wird in einem TCP-Netzwerk für jedes gesendete Datagramm eine Empfangsbestätigung
übertragen. Dadurch wird die Netzlast deutlich erhöht. Durch den Einsatz der Sliding Window Size
(fließende Fenstergröße) können aber auch mehrere Datagramme übermittelt werden, bevor eine
Empfangsbestätigung erfolgt. Das Internet Protocol IP (Adressklassen / Subnetzmasken) |