Aufgaben zum OSI-Modell



Aufgaben zum OSI-7-Schichten-Modell

- Aufgaben zur Sitzungs-, Darstellungs- und Anwendungsschicht -

Fragen:

  1. Was versteht man unter Dialogsteuerung? Beschreiben Sie die beiden Prinzipien der Dialogsteuerung!

  2. Begründen Sie, weshalb zwischen zwei Kommunikationspartnern eine Dialogtrennung vorgenommen wird!

  3. Nennen Sie die Funktionen der Darstellungsschicht!

  4. Erläutern Sie den Begriff "Redirector". Welche Funktion erfüllem Sie auf Schicht 7?


Antworten:
  1. Die Dialogsteuerung findet in der Sitzungsschicht statt. Als Dialogsteuerung bezeichnet man die Entscheidung, ob ein Dialog eine alternierende Kommunikation oder eine simultane Kommunikation aufweist.

    • Alternierende Zwei-Wege-Kommunikation:
      Alternierende (abwechselnde) Kommunikation bedeutet, dass die Teilnehmer einer Netzwerkverbindung nur abwechselnd senden dürfen. So kann es nicht zu Kollisionen kommen, die für Verwirrung bei einem Host sorgen könnten. Die abwechselnde Übertragung wird durch ein Daten- Token in der Sicherungsschicht realisiert.

    • Simultane Zwei-Wege-Kommunikation:
      Simultane (gleichzeitige) Zwei-Wege-Kommunikation bedeutet, dass der Großteil der Konversation von anderen Schichten verwaltet wird. Hier ist es nicht unwahrscheinlich, dass sich Nachrichten überschneiden und Kollisionen auftreten.

  2. Die Dialogtrennung beinhaltet im Wesentlichen die Synchronisation. Das bedeutet, es werden Synchronisationspunkte gesetzt, an denen die Sitzungsschicht erkennen kann, zu welcher Stelle und zu welchem Dialog die ankommenden Daten zuzuordnen sind. Eine Dialogtrennung ist erforderlich, weil die gesendeten Daten zeitversetzt beim Kommunikationspartner ankommen und dort richtig eingeordnet werden müssen.

  3. Die wesentlichste Funktionen der Darstellungsschicht ist die Transformation der Daten in ein für das jeweilige System verständliches Format. Das bedeutet, dass die ankommenden Daten z.B. in ASCII-Code oder EBCDIC umgewandelt werden. Weiter findet hier die Ver- und Entschlüsselung der Daten und die Kompression statt.

  4. Ein Redirector ist ein Protokoll das es nicht netzwerkfähigen Anwendungen ermöglicht, Kontakt zum Netzwerk herzustellen. Durch den Einsatz von solchen Protokollen, sind lokale Awendungen in der lage als Netzwerkclients zu funktionieren. So kann z.B ein Textverarbeitungsprogramm in ihm erstellte Dateien auf einem Fileserver ablegen.