Struktur von Unix-Befehlen
Ein Unix Befehl hat in der Regel folgede Syntax:
| Befehl | Option(en) | Argument(e) |
| ls | -la | /home/user1 |
| Was soll getan werden? | Wie soll es getan werden? | Was soll bearbeitet werden? |
| ! |
Bei Unix / Linux wird nicht auf jeden Befehl eine Bestätigung oder Fehlermeldung ausgegeben.
Der User muss hier alle Aktivitäten selbst überprüfen. |
- Bei Befehlen kann es sich entweder um einen Internen, in der Shell enthaltenen,
oder einen Externen, ein eigenes Programm in einem Systemdirectory handeln.
- Es können mehrere Befehle in einer Befehlszeile abgesetzt werden, indem sie mit
einem Semikolon getrennt werden.
- Über das Zeichen | (Pipe) kann die Ausgabe eines Befehls, an einen anderen weiter
gegeben werden.
Z.B.: $ ls -l /etc | more
Argumente des Befehls cd:
| Befehl | Bedeutung |
| cd /usr | Wechsel in das Directory /usr (absoluter Pfad) |
| cd daten1 | Wechsel in das Subdirectory daten1 (relativer Pfad) |
| cd | Wechsel in das eigene Homedirectory (Abkürzung) |
| cd ~Peter | Wechsel in das Homedirectory des Benutzers Peter (absoluter Pfad) |
| cd .. | Wechsel in das überliegende Directory (relativer Pfad) |
Wichtige Optionen des Befehls ls:
| Befehl | Bedeutung |
| ls -a | Listet auch verborgene Dateien auf, die mit einem Punkt beginnen |
| ls -l | Longlisting mit allen wesentlichen Dateiattributen |
| ls -F | Kennzeichnet Directories durch Anhängen eines /, symbolische Links durch Anhängen von @ und ausführbare Dateien durch ein * |
| ls -R | Listet auch Subdirectories rekursiv (d.h. mit allen Unterverzeichnissen und Inhalten) auf |
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