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In einem Stromnetz kommt es gelegentlich zu Störungen. Für Server und andere Geräte,
die hochverfügbar sein müssen, sollte zwischen Stromnetz und Netzteil des Gerätes eine
USV geschaltet sein. Die USV soll die Downtime, also die Ausfallzeit
möglichst niedrig halten. Im schlimmsten Fall ist der Strom vom Stromnetz nicht mehr verügbar, man spricht hier von einem Blackout. Bei einem Blackout liefert die USV weiterhin Strom, sodass die Endgeräte weiter versorgt werden. Bei kurzen Blackouts (wenige Sekunden) ist dies kein Problem, bei längeren Blackouts (1/2 Stunde und mehr), stoßen herkömmliche USV-Geräte an ihre Grenzen, zumindest wenn die dahinter liegenden Geräte mindestens einen durchschnittlichen Verbrauch aufweisen. Um dieses Problem zu lösen, haben hochwertige USV-Geräte eine Logik integriert, die bei einem Stromausfall dem Server ein Signal sendet, woraufhin dieser sauber herunterfährt. Die USV ist hier nicht nur über das Stromkabel mit dem Netzteil verbunden, sondern kommuniziert zudem über bestimmte Protokolle mit dem Server. Die Anbindung zum Server erfolgt in der Regel über die Serielle Schnittstelle oder ein Ethernet Interface. Eine Software auf dem Server interpretiert das Signal und gibt den Befehl zum Herunterfahren. Aber nicht nur beim Stromausfall zeigt sich der Nutzen einer USV. Da ein normales Stromnetz nicht immer die gleiche Spannung von 230V liefert, können langfristig auch durch Spannungsschwankungen bzw. Unterspannung (Brownout) zu Fehlern führen. Eine USV liefert den nachfolgenden Netzteilen immer einen konstanten Strom mit gleichbleibender Spannung. Somit sind die Schäden, die durch Strom am IT-Equipment entstehen können, relativ gering. Um die USV selbst als Single Point of Failure auszuschließen, sind hochwertige Geräte redundant ausgelegt, sodass immer eine Versorgungseinheit mehr installiert ist, als eigentlich notwendig ist. Grundlegend werden zwei Typen von USV-Geräten unterschieden:
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