Betriebsarten



  1. Simplex:

    Bei Simplexübertragungen, wird nur in eine Richtung gesendet. Der Sender übermittelt Daten zum Empfänger. Ein typisches Beispiel ist ein Radiosender, der zwar Informationen von der Sendestation zum Empfänger transferiert, jedoch vom Radio kein Signal empfängt. Ein anderes Beispiel ist eine Einbahnstrasse, dort kann man nur in eine Richtung fahren.

    Simlex
    DEE = Datenendeinrichtung


  2. Halbduplex:

    Die Halbduplexübertragung lässt Traffic in beide Richtungen zu, jedoch nicht zur selben Zeit. Eine Station kann nur senden, wenn gerade keine andere Station sendet. Erst wenn der Sender die Übertragung eingestellt hat, lassen sich dorthin Daten übermitteln. Ein Beispiel für Halbduplex ist CD-Funk, es spricht immer nur einer zur selben Zeit.

    Halbduplex


  3. Vollduplex:

    Beim Vollduplexbetrieb ist eine uneingeschränkte Übertragung in beide Richtungen möglich. Jede Station kann senden und Empfangen zur selben Zeit. Ein Beispiel zu Vollduplex ist eine Autobahn, auf der ständig in beide Richtungen gefahren wird.

    Vollduplex





  • Synchrone Datenübertragung:

    Bei der synchronen Datenübertragung werden die Daten unmittelbar zum Sender übermittelt. Es gibt keinen Puffer in der Übertragung, der eine Zeitverzögerung verursacht. Sender und Empfänger beziehen sich auf den selben Takt. Deshalb wird die synchrone Datenübertragung auch als taktgesteuert bezeichnet.

    Synchrone Datenübertragung


  • Asynchrone Datenübertragung:

    Bei der asynchronen Datenübertragung werden die Daten zeitversetzt zum Sender übermittelt. Jede Station hat einen eigenen Taktgeber und überträgt die Daten unabhängig vom Takt des Empfängers. Die Daten werden an einen Puffer gesendet, von dem der Empfänger sie zu gegebener Zeit abrufen kann. Die asynchrone Datenübertragung gilt als Ereignisgesteuert.

    Asynchrone Datenübertragung

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